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Kostspielige Anträge
Momentan hör ich immer wieder wie teuer uns die Anträge im Parlament kommen.
Im Nationalrat ist ein Gesetzesvorschlag beschlossen worden, womit die sieben Pflegegeldstufen automatisch ab dem 1. Jänner 2020 jährlich mit dem Pensionsanpassungsfaktor erhöht werden. Der Pensionistenverband begrüßt diese lang fällige Anpassung: "Wir haben die wertmäßige Erhöhung des Pflegegeldes in allen sieben Pflegegeldstufen immer wieder gefordert."
Insgesamt bezogen 2018 etwa 418.000 Österreicher Pflegegeld. Dabei gibt es die meisten Pfleglinge in den Stufen eins bis drei, wo der großteils von Angehörigen zu Hause gepflegt wird. Daher ist die nun beschlossene Anpassung des Pflegegeldes ein wichtiger Schritt, um die Inflation und steigende Lebenserhaltungskosten insbesondere für die häusliche Pflege abzufedern.
Die Geldleistungen aus dem Bundespflegegeldgesetz wurden seit der Einführung im Jahr 1993 fünf Mal erhöht. Die in diesem Zeitraum bis heute eingetretene Inflation wurde bzw. wird dadurch jedoch in Summe nicht entsprechend ausgeglichen, es ist ein Wertverlust zu verzeichnen. Zudem haben sich die Kosten im Bereich der Hauskrankenpflege und der mobilen Altenbetreuung in den letzten Jahren auch wesentlich erhöht.
Die bisherige mangelhafte Valorisierung des Pflegegeldes führte dazu, dass die Finanzierung der Pflege und Betreuung, insbesondere im häuslichen Bereich, zunehmend eine Herausforderung darstellte.
Für mich ist klar: “Die Betreuung alter und kranker Menschen in den Familien ermöglicht ein Altern in der gewohnten Umgebung. Allen pflegenden Angehörigen bringe ich für diese herausfordernde Aufgabe größten Respekt entgegen. Wir müssen dieses Modell für die Zukunft nachhaltig absichern, damit es für alle Beteiligten leistbar ist und möglichst vielen Menschen ein Leben und Altern in Würde daheim möglich ist“.
Vielleicht könnte man sich das Geld bei den exorbitant gestiegenen Managergehältern und bei der Besteuerung von den großen Konzernen und Internetfirmen holen.
Johann Dobesberger
Bezirksvorsitzender

Sonntag, den 6. Oktober 2019

Beim Vorstadtwirt in 4173 Sankt Veit im Mühlkreis, Vorstadt 1 findet heuer bereits der 5. Hobby- und Handwerksmarkt statt.Das Interesse der Aussteller ist erfreulicherweise
immer noch sehr groß, die Ausstellungsstücke sind vielfältig. Von Holzarbeiten bis zum Kunsthandwerk spannt sich der Bogen. Es werden auch immer wieder Musiker auftreten.
Die Ausstellung ist von 10 – 17 Uhr geöffnet. Es gibt Kaffee und Kuchen. Für das leibliche Wohl sorgt der Vorstadtwirt.
Wir hoffen auf zahlreiche Besucher.

 

Wanderung rund um Schwarzenberg
Mehr als 120 Pensionisten kamen trotz Hitze zum Bezirkswandertag der Bezirksorganisation Rohrbach. Die von der Ortsgruppe Ulrichsberg-Klaffer Schwarzenberg und Sportreferenten bestens organisierten zwei Strecken mit 6 u. 12 Kilometer waren wunderschön und bestens ausgeschildert. Bei herrlichem und erträglichem Wetter ging es durch die Wälder von Schwarzenberg. Bei gutem Essen und guter Laune mit Musik klang die Wanderung im Festzelt, wo auch Landessekretär Hans Eichinger anwesend war, aus. Geehrt wurden die älteste Teilnehmerin mit 87 Jahren, und der älteste Teilnehmer mit 84 Jahren. Die größte Gruppe kam aus Lembach mit 20 Teilnehmern. Die prozentuell stärkste Gruppe kam aus Kirchberg und erhielt auch einen Anerkennungspreis. Herzlichen Dank den Organisatoren und Teilnehmern.

In der Freizeitanlage Lummerstorf in St. Johann am Wimberg fand am 16. Juni ein Asphaltstock-Freundschaftsturnier mit anschließendem Frühschoppen statt.  Ca. 225 Personen genossen bei angenehmen Temperaturen und gutem Essen  ein paar gemütliche Stunden. Für die musikalische Untermalung sorgte unser Waldbauern Duo.

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